04.02.2014

Bürgerinformationsversammlung in Kirchweiler, Landkreis Vulkan-Eifel

Ein Nahwärmenetz für Kirchweiler? Stefan Simon, Ortsbürgermeister von Kirchweiler, hatte gestern zu einer Diskussion über ein Nahwärmenetz im Zuge einer Straßenbaumaßnahme eingeladen; die Energieagentur Rheinland-Pfalz informierte über Fördermöglichkeiten und Betreibermodelle.

2008 hatte das IFaS in einer Studie ein Energieversorgungskonzept erstellt, das ein Nahwärmenetz beinhaltete. Verschiedene Techniken der Wärmeerzeugung und -verteilung wurden untersucht. Im Rahmen einer Straßensanierung bietet sich nun die Möglichkeit, ein Nahwärmenetz umzusetzen. Die Gemeinde hat genügend eigenen Wald, um eine Hackschnitzelanlage zu betreiben. Die Gemeinde könnte zusammen mit einem Partner beispielsweise in Form einer Genossenschaft agieren.

Christoph Zeis, Geschäftsführer der EDG, erläuterte Aufbau und Betrieb von Nahwärmenetzen und stellte das Contracting-Modell vor, das eine langfristige Refinanzierung über die Energieeinsparung vorsieht.

Thorsten Henkes von der Energieagentur Rheinland-Pfalz informierte die Teilnehmer unter anderem über Fördermöglichkeiten und Betreibermodelle. Die Energieagentur Rheinland-Pfalz wird den Prozess weiter begleiten. Regionalreferentin Anna Jessenberger regte im Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Astrid Schmitt an, Exkursionen zu bereits realisierten Projekten zu organisieren.