28.10.2016

Atomkraft – eine never ending story!?

Beate Petersen, Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz

Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen: Der Solarverein Goldene Meile lud zum 8. informellen Treff mit dem Thema: Atomkraft – never ending story! nach Remagen ein.

Was würde eine Renaissance der Atomkraft für uns bedeuten, wie sieht es tatsächlich mit dem beschlossenen Atomausstieg aus, gibt es Konflikte zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der Atomenergie? Diese Fragen sollten gemeinsam mit dem Referenten, Hubertus Zdebel, diskutiert werden.

Rainer Doemen vom Solarverein Goldene Meile stellte den Referenten als profunden Kenner der Materie vor, der Mitglied der Endlagerkommission war.
Diese Kommission beschäftigte sich mit der Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe aus den Atomkraftwerken. "Für rund eine Million Jahre müssen die hochradioaktiven Abfälle sicher und von der Umwelt abgeschirmt gelagert werden", führt Zdebel aus. "Eine bis heute ungelöste Aufgabe, mit der noch unsere Kinder zu tun haben werden.“ Er berichtete auch über ein kürzlich vorgestelltes Gutachten, das für die Städteregion Aachen, nur knapp 100 km von hier, verheerende Auswirkungen bei einem Kraftwerksunglück des Atommeilers Tihange benennt.

Beate Peterson, Aufsichtsrat zweier Bürgerenergiegenossenschaften berichtete über die Photovoltaik-Projekte und stellte das „Bremer Manifest“ vor. „Wir wollen den Strom selbst erzeugen – klimafreundlich und sozial“, ist die Kernaussage des Bremer Manifests, einer neuen Plattform des Bündnis Bürgerenergie (BBEn). Das BBEn hält die dezentrale und demokratische Energiewende für ein zentrales gesellschaftliches Vorhaben, das den Interessen des Klimaschutzes und dem Gemeinwohl dient.
Informationen zum Bremer Manifest finden Sie mit folgendem Link: http://www.bremer-manifest.de/start/