16.09.2015

AKTIONSWOCHE: ZWEI UNTERNEHMEN IN SINZIG ZEIGEN SMART HOME PROJEKTE UND ENERGIEEFFIZIENZ IM UNTERNEHMEN

Solarkraftwerk Krupp-Medienzentrum. Foto: Peter Krupp

Sinzig/Ahrweiler 15.09.2015: Andreas Schwerter und Peter Krupp zeigten während der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ auf, was ein „smart home“ alles kann und welche Maßnahmen zu Effizienzsteigerungen und Einsparungen im Unternehmen führen.

In der Planungsphase für das Doppelhaus der Schwerters diskutierten die beiden Bauherren schon früh über Möglichkeiten der Beheizung, den Baustandard und die Einbindung modernster Technik. Soll ein Wärmedämmverbundsystem eingesetzt werden oder hochwärmedämmende Steine verwendet werden? Welche Lüftungsanlage ist am besten geeignet? Beide Haushälften haben die Bauherren im KfW-70-Standard geplant, durch zusätzliche Maßnahmen konnten sie jedoch den KfW- 55- Standard erreichen. Die Photovoltaikanlage ist so ausgelegt, dass der Bedarf des Doppel-Hauses gedeckt wird.

 Auch ein Besuch beim Krupp Medienzentrum lohnt sich für Unternehmer, die sich über Effizienzmaßnahmen im Gewerbebetrieb informieren möchten. Peter Krupp, Geschäftsführer der Krupp Druck oHG, erläuterte die Maßnahmen, die zu deutlichen Energieeinsparungen geführt haben. Die Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens zielt auf Einsparung von Energie, Ressourcenschonung, Senkung des CO2-Ausstoßes und Arbeitsplatzsicherung. Passend dazu ist das Unternehmen Teilnehmer am LEEN-Netzwerk Koblenz/Neuwied (LEEN = Lernende Energie-Effizienz-Netzwerke). Zielvereinbarung für die teilnehmenden Unternehmen war eine Energie- und CO2-Emissionssenkung von rund 6 Prozent, die auch erreicht worden ist. Je nach Ausgangslage der Unternehmen lag das Einsparpotential innerhalb einer Spannweite zwischen 3 und 19 Prozent.

Im Juli 2014 wurde das Solarkraftwerk in Betrieb genommen. Das komplette Dach ist mit Modulen in Ost-West-Ausrichtung belegt. Von  April bis September wird ein geringer Anteil Strom ins öffentliche Netz eingespeist, im Winter wird der erzeugte Strom fast vollständig im Unternehmen verbraucht